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IFA 2014: Samsung Galaxy Note Edge mit gebogenem Display vorgestellt

LG hat es mit dem G Flex vorgemacht, dass sich Smartphones mit gebogenen Displays herstellen lassen. Samsung liess sich zwar etwas mehr Zeit, präsentierte heute aber mit dem Galaxy Note Edge wohl eines der Highlights der diesjährigen IFA.

Das Samsung Galaxy Note Edge hat sprichwörtlich einen Knick in der Optik, besser gesagt im Display. Damit hat wohl keiner gerechnet an der diesjährigen IFA und ich habe fast das Gefühl, dass dieses Smartphone dem Galaxy Note 4 etwas die Show stiehlt. Der Knick am Rand des 5,7 Zoll grossen WQHD-Screens (2.560 x 1.440 Pixeln + 160 Pixel für den abgeknickten Rand) dient für diverse Schnellzugriffe (Kamera, Internet, Anrufe, Kontakte, Nachrichten, etc.) oder das Anzeigen eines News-Tickers. Nachts wiederum kann hier eine Schlummer-Uhr angezeigt werden. Gut gelöst ist ausserdem, dass beim Betrachten eines Videos die Steuerungselemente von Android nach unten auf die abgeknickte Kante wandern. Ich frage mich jedoch, wie Linkshänder mit dem Gerät klarkommen werden, denn die abgerundete Seite befindet sich ja rechts.

Soviel zum Display, natürlich wollen wir euch auch die restlichen technischen Daten nicht vorenthalten. Abgesehen vom Display handelt es sich eigentlich um ein Galaxy Note 4. So verfügt ihr ebenfalls über einen S-Pen (Stift) und im Innern sorgt ein Snapdragon 805-Chip mit 2,7 GHz für mächtig Dampf, 3 GByte RAM und 32 / 64 GByte Speicher dienen zur Unterstützung dessen. Dazu kommt eine 16 Megapixel Kamera mit Smart OIS sowie ein 3.000 mAh-Akku, der leicht kleiner ausfällt, als der im Galaxy Note 4. Der Akku lässt sich durch eine Schnellladefunktion innerhalb von 30 Minuten um 50 Prozent aufladen. Konnektivitätstechnisch verpasst Samsung dem High-End-Smartphone LTE, WLAN, Bluetooth 4.1 LE, NFC und einen Infrarot-Blaster. Mit einer Dicke von 8,3 Millimetern ist das Galaxy Note Edge relativ dünn ausgefallen, bringt jedoch aufgrund der Grösse (151,3 mm hoch und 82,4 mm breit) stolze 174 Gramm auf die Waage.

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In Sachen Software setzt Samsung auf Android 4.4.4 KitKat als Betriebssystem – ziemlich sicher wird hier ein Update auf Android L in absehbarer Zeit erfolgen. Noch in diesem Jahr soll die Markteinführung des Samsung Galaxy Note Edge in einigen ausgesuchten Märkten erfolgen. Deutschland gehört dazu, wie Samsung mitteilte, ob jedoch auch Österreich und die Schweiz zum Kreis dazu zählen, ist uns zumindest noch nicht bekannt. Ebenfalls unbekannt ist der Preis, welcher schätzungsweise zwischen 700 Euro und 800 Euro liegen wird.

[Update 12.11.2014]: Samsung hat nun eine Liste veröffentlicht, in welchen Ländern das Android-Smartphone erhältlich sein wird – demnach gehören neben Deutschland auch Österreich sowie die Schweiz dazu. Hier ist die komplette Übersicht, welche Modelle auf welchen Märkten erscheinen werden:

  • SM-N915F
    Russland und Kasachstan
  • SM-N915FY
    Deutschland, Niederlande, GB, Luxemburg, Spanien, Italien, Schweiz, Polen, Frankreich, Skandinavien, Österreich, Portugal
  • SM-N915G
    Indien, Australien, Singapur, Nepal

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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