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Samsung Galaxy S5 in seine Einzelteile zerlegt – Reparatur schwieriger als beim Vorgänger

Mittlerweile ist es zur Tradition geworden, dass gewisse Unternehmen, die neu auf den Markt kommenden Handys bis auf das Grundgerüst in ihre Einzelteile zerlegen. So erging es auch dem Samsung Galaxy S5, welches in rund zwei Wochen auf den Markt kommt – allerdings mit einem schlechteren Ergebnis, als noch der Vorgänger vorweisen konnte.

Das Samsung Galaxy S4 lässt sich dank dem Plastikgehäuse ausserordentlich gut reparieren. Beim Nachfolger, dem Galaxy S5, muss man aufgrund der IP67-Zertifizierung Schutz gegen Staub und Wasser) einbussen bei der Reparierbarkeit hinnehmen. Zwar lässt sich der Akku immer noch einfach austauschen, will man allerdings weiter ins Innere gelangen, braucht es deutlich mehr Aufwand als noch beim S4.

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Um beispielsweise das Display mit dem Gehäuse zu verbinden, verwendete Samsung einen Spezial-Klebstoff. Das Touchscreen-Display liess sich daher nur mit einem Heissluftföhn vom Gehäuse lösen. Hat man dies geschafft, ist die weitere Zerlegung des Smartphones zwar deutlich einfacher, dauerte aber bei den Spezialisten von Ferra.ru dennoch über eine Stunde. Da das Display wohl eines der Bauteile ist, welches am häufigsten einer Reparatur unterzogen werden muss, wird für die Reparatur auch der Preis ansteigen.

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Immer wieder interessant, wenn man zu sehen kriegt, was wirklich in so einem kleinen Gerät alles drin steckt. Wie man sieht, bringt die neu eingeführte IP67-Zertifizierung zwar einige Vorteile, aber eben leider auch Nachteile, falls mal etwas kaputt gehen sollte. Durch den Teardown ist ausserdem auch ein interessantes Detail zutage gefördert worden: Der verbaute Akku im Galaxy S5 weist nicht mehr eine quadratische Bauform aus, sondern hat neu eine rechteckige Bauart. Die benötigte Fläche ist zwar so gut wie gleich gross, allerdings passen in den neuen Akku 2.800 mAh, während der Akku des Galaxy S4 nur eine maximale Ladekapazität von 2.600 mAh aufweist.

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Quelle: Ferra Via: PocketNow

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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