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MWC 2015: Samsung stellt mit Samsung Pay eigenen Bezahldienst vor

Mit Samsung Pay hat nun auch das südkoreanische Unternehmen Samsung einen eigenen Bezahldienst ins Leben gerufen, der via NFC sowie MST funktioniert. Das Bezahlen soll damit an möglichst vielen Kassensystemen erleichtert werden.

Nach Google mit Android Pay und Apple mit Apple Pay hat nun also auch Samsung anlässlich des Unpacked-Events ein eigenes mobiles Bezahlsystem angekündigt. Samsung Pay funktioniert ebenfalls über den Nahfeldkommunikations-Standard NFC bietet dabei aber auch eine gleichzeitige Unterstützung für MST (Magnetic Secure Transmission). Die MST-Technik stammt vom Unternehmen LoopPay und gaukelt den nicht NFC-fähigen Terminals mit einem Signal vor, dass bei der Bezahlung eine Kreditkarte durchgezogen wurde. Der Clou an der Sache ist, das Samsung Pay mit sämtlichen herkömmlichen Magnetstreifen-Terminals funktioniert.

Der neue Dienst soll vorerst mit den beiden neu vorgestellten Geräten Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge einsetzbar sein. Um die Bezahl-App auf den Smartphones zu öffnen, reicht eine Wischgeste vom unteren Rand des Displays. Anschließend erfolgt die Auswahl der gewünschten Karte sowie eine Bestätigung über den Fingerabdruckscanner, der sich im Homebutton versteckt. Wie jedoch die Kreditkartendaten auf das Gerät kommen werden, hat Samsung bisher noch nicht verraten. Bereits bekannt ist jedoch, dass auch Samsung beim Bezahlvorgang auf sogenannte Sicherheitstoken setzt, welche die eigentlichen Kreditkartendaten verschleiern.

Mit MasterCard und Visa kann Samsung zudem noch auf zwei starke Partner zurückgreifen, die dem Projekt Samsung Pay mit Sicherheit dienlich sind. Ab Sommer fällt dann der Startschuss für den neuen Dienst – allerdings vorerst nur in den USA und Südkorea, weitere Länder sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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