Skype: Update verunmöglicht das Herausfinden der IP

Wie Microsoft bekannt gab, wird bei Skype die IP-Adresse der Nutzer ab sofort verborgen. Um von dieser sicherheitstechnisch wichtigen Änderung Gebrauch zu machen, müsst ihr den Instant Messenger auf die neuste Version aktualisieren.

Seit dem Start von Skype war es denkbar einfach, die IP-Adresse von Dritten herauszufinden. Früher klappte dies mittels Anruf und gleichzeitiger Befehlseingabe über MS-DOS. Mittlerweile gibt es aber auch zahlreiche Webseiten, bei denen die simple Eingabe eines Nutzernamens reicht, um an die IP heranzukommen. Dass dies ein großes Sicherheitsrisiko darstellt, dürfte wohl jedem klar sein, der sich damit schon etwas näher befasst hat. Vor allem Gamer scheinen diese Lücke wohl oft ausgenutzt zu haben, indem sie auf den Gegner eine DDoS-Attacke gestartet haben und so seinen Ping in die Höhe schnellen ließen oder ihn gar komplett am Spielen hinderten.

Microsoft hat nun endlich auf diese Sicherheitslücke mit einem Update reagiert. Damit haben sowohl Nutzer aus eurer Freundesliste sowie Fremde ab sofort keinen Einblick mehr auf eure IP-Adresse – vorausgesetzt ihr besitzt die neuste Version. Das Update soll sowohl für Desktop-PCs als auch für mobile Endgeräte zur Verfügung stehen. Downloaden könnt ihr die aktuelle Skype-Version entweder über den Skype-Client (Hilfe > Auf Aktualisierung prüfen…) oder ihr besucht dessen Webseite.

Quelle: Skype

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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