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Snapchat-Alternative Yovo unterbindet Foto-Diebstahl per Screenshot

Auf der Suche nach einer Snapchat-Alternative? Der neue Messenger-Dienst Yovo bietet das, was auch Snapchat kann, mit dem Unterschied, dass versendete Bilder nicht mit Screenshots festgehalten werden können.

Private Fotos über einen Messenger zu versenden war noch nie eine gute Idee. Spätestens seit dem Vorfall von letzter Woche, bei dem rund 200.000 Bilder von Snapchat-Nutzern im Netz landeten, wurde diese These erneut bestätigt. Der vor allem bei Jugendlichen sehr beliebte Messenger gerät immer mehr in Kritik. Denn die versendeten Fotos können unter anderem per Screenshot gespeichert werden, womit die Bilder für den Empfänger dauerhaft sichtbar sind. Mit der neuen App Yovo will das US-Unternehmen ContentGuard genau dieses Problem angehen. Neben einer Selbstzerstörung bietet die Anwendung ein zusätzliches Feature, welches das Foto automatisch unkenntlich macht, sobald der Empfänger ein Screenshot anfertigen will.

Die Entwickler selbst bezeichnen diese Zusatz-Funktion als „D-fence“-Modus.Das Feature ist nichts anderes als eine optische Täuschung, auch bekannt unter dem Namen Sperrgitter-Illusion. Steht man beispielsweise vor einem Holzzaun, so verdeckt dieser die Sicht auf das dahinterliegende Gelände relativ gut – fährt man hingegen mit einem Auto vorbei, so lässt sich das Geschehen dahinter deutlich erkennen. Yovo arbeitet nach demselben Prinzip und bietet zugleich die Möglichkeit, gewisse Bereiche eines Fotos mit einem Unschärfe-Effekt zu versehen. Wie unscharf die ausgewählte Stelle schlussendlich sein soll, könnt ihr mittels Regler selbst festlegen. Ein Screenshot lässt sich zwar auch bei Yovo weiterhin anfertigen, doch wird dieser durch ein Sperrgitter aus vertikalen Streifen nahezu unkenntlich gemacht. Screenshots werden durch dieses Feature zwar deutlich erschwert, aber dennoch wird es wahrscheinlich so Fanatiker geben, die aus vielen Screenshots ein komplettes Bild zusammenfügen werden. Wer einen 100-prozentigen Schutz sucht und nicht möchte, dass seine persönlichen Bilder vervielfältigt werden, der sollte gar nicht erst auf die Idee kommen, welche über einen Messenger zu verschicken. Wer allerdings auf die genannten Features zurückgreifen möchte, der ist mit Yovo gut bedient. Einziges Manko ist nur noch, dass die Anwendung aktuell nur für iOS erhältlich ist. Ob und wann eine Android-Version erscheinen wird, ist derzeit nicht bekannt.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁 #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

Quelle: Mashable

 

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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