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StarVR: Virtual-Reality-Brille mit 5K-Auflösung angekündigt

Die Oculus Rift könnte schon bald Konkurrenz vom schwedisch-französischen Hersteller Starbreeze erhalten. Das Unternehmen hat mit der StarVR nämlich eine Virtual-Reality-Brille vorgestellt, die ein 210-Grad-Sichtfeld bietet und dessen Auflösung sagenhafte 5.120 x 1.440 Pixel beträgt.

Project Morpheus, HTC Vive, HoloLens oder Oculus Rift sind alles Begriffe, die wir in den letzten Monaten im Zusammenhang mit virtueller Realität zu hören bekamen. Das zeigt aber auch, dass jede Menge Unternehmen an einer eigenen VR-Brille arbeiten. Nicht umsonst blicken wir mit großem Interesse nächste Woche in Richtung E3 – eine der weltweit größten Spielemessen. Umso überraschender kam dann auch die heutige Ankündigung einer neuen VR-Brille des schwedisch-französischen Herstellers Starbreeze. Ja, genau der Hersteller, der unter anderem auch für die Entwicklung der Spiele The Chronicles of Riddick, The Darkness oder Payday 2 verantwortlich war.

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Das VR-Headset hört auf den  Namen StarVR und bietet zumindest auf dem Papier einiges mehr als die Oculues Rift. Alleine aus dem Grund wäre eine Ankündigung im Rahmen der E3 durchaus sinnvoll gewesen. Doch was bietet die StarVR-Brille überhaupt? Zwei verbaute 5,5 Zoll Displays sollen pro Auge eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel bieten, was zusammengerechnet einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Pixeln entspricht. Die finale Version der Oculus Rift kommt hier übrigens nur auf 2.160 x 1.200 Pixel – also deutlich weniger. Ähnlich sieht es auch beim Sichtfeld aus: Während die Oculus Rift gerade mal 100 Grad schafft, werden beim StarVR-Headset ganze 210 Grad angegeben. Um Kopfbewegungen in die virtuelle Welt zu übertragen, werden Daten von verschiedenen Sensoren wie Gyroskop, Beschleunigungsmesser sowie Magnetfeldstärkenmesser benutzt. Zusätzlich ist auch Kameratracking beispielsweise über PlayStation Eye, Kinect oder eine Webcam möglich.

Eines der ersten unterstützten Spiele für die StarVR-Brille soll der First-Person-Shooter „The Walking Dead“ werden. Das Spiel wird von Overkill – einem Tochter-Unternehmen von Starbreeze – gefertigt. Angaben über den Preis sowie einen Erscheinungstermin hat Starbreeze noch keine gemacht. Ich gehe aber davon aus, dass es noch einige Zeit dauern wird, da das Unternehmen aktuell noch gegen einige Kinderkrankheiten wie Pixelation, „Screen Door Effect“ oder auch einem zu hohen Gewicht kämpft, das einen längeren Gebrauch erschwert oder gar unmöglich macht. Weitere Informationen zur StarVR erhaltet ihr hier.

Völlig fern bleibt die VR-Brille übrigens nicht von der E3-Spielemesse, denn am Stand von „The Walking Dead“ kann das Headset erstmals angetestet werden.

Via: XGN

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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