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Steam: Kostenpflichtige Mods stoßen auf Gegenwind

Der Steam Workshop ist bekannt für seine zahlreichen kostenlosen Mods für diverse Games. Mit der neulichen Einführung von kostenpflichtigen Mods, stößt Valve auf massive Kritik bei der Community.

Dank dem Steam-Workshop lassen sich Spiele-Modifikationen – sogenannte Mods – völlig unkompliziert einfügen und nutzen. Ein paar Klicks reichen aus, um sich nette Grafikeffekte, modifizierte Items oder eine neue Karte zu holen. The Elder Scrolls V: Skyrim ist eines der Spiele, das besonders beliebt bei Moddern ist, dementsprechend haben sich seit dem Launch vor rund 3,5 Jahren über 25.000 Mods angesammelt. Beim besagten Rollenspiel können Modder ihre Mods ab sofort auch kostenpflichtig der Community zur Verfügung stellen. Bisher bildet The Elder Scrolls V: Skyrim zusammen mit Dungeon Defenders: Eternity sowie Chivalry: Medieval Warfare zwar die Ausnahme, doch könnten solche Bezahl-Mods schon bald auf weitere Titel ausgeweitet werden.

Valve selbst begründet diesen Entscheid mit den immer wichtiger werdenden Mods, woran auch die Macher von solchen Modifikationen beteiligt werden sollen. Die Community ist jedoch alles andere als glücklich darüber und hat auf Change.org bereits eine Petition dagegen gestartet. Es führt allerdingsßß nicht nur die Existenz dieser Bezahl-Mods zu heftiger Kritik, sondern auch die Tatsache, dass Mod-Entwickler bei Skyrim lediglich 25 Prozent vom Verkaufspreis erhalten. 75 Prozent gehen dabei direkt an Valve – wie viel davon wiederum an die Entwickler von Skyrim abgedrückt werden müssen, bleibt allerdings offen.

Immerhin gewährt Valve den Nutzern ein 24-stündiges Rückgaberecht nach dem Kauf. Sollte ein Mod also nicht ordnungsgemäß funktionieren, so erhaltet ihr ohne Wenn und Aber das Geld zurück. Noch sind allerdings viele Fragen ungeklärt im Zusammenhang mit Bezahl-Mods – etwa wenn eine Modifikation den PC der Spieler beschädigt.

Via: Gamestar

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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