SteelSeries Rival 700: Gaming-Maus mit OLED-Display zählt eure Headshots

Steelseries hat im Rahmen der CES 2016 eine neue Gaming-Maus vorgestellt. Um sich von der Masse abzuheben, verbaute man seitlich ein OLED-Display, worüber unter anderem die Anzahl Headshots eingesehen werden können.

Was tut man nicht alles, um anders als die Konkurrenz zu sein? Man nehme eine High-End-Gaming-Maus, verbaut darin ein OLED-Display und verleiht der Maus einige brauchbare – aber nicht unbedingt benötigte – Features. So geschehen bei der Rival 700 des dänischen Herstellers SteelSeries. Die Basis der SteelSeries Rival 700 bildet dabei ein Pixart-Sensor des Typs PMW-3360. Dabei soll es sich um eine Variante des PMW-3366 handeln, der unter anderem in der Logitech G502 (aktueller Bestseller bei Amazon*) zum Einsatz kommt.

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Lediglich die eingesetzte Firmware ist anders, wodurch die Abtastrate bei der Rival 700 zwischen 200 und 16.000 dpi liegt. SteelSeries verspricht eine exakte Tracking-Genauigkeit ohne jegliche Zeigerbeschleunigung bei schnellen Bewegungen. Per Software lassen sich jedoch diverse Änderungen bei der Beschleunigung (Acceleration) vornehmen.

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Doch kehren wir nochmals zum oben genannten OLED-Display zurück. Das auf der linken Seite der Gaming-Maus angebrachte Panel soll den Nutzer mit diversen Statistiken beliefern. So können beispielsweise die Anzahl Headshots in einem Ego-Shooter auf dem Display visualisiert werden. Ebenso ist es möglich, die aktuell eingestellte Mausauflösung darüber einzusehen. Zusätzlich bietet die Maus das von Controllern bekannte haptische Feedback in Form von Vibrationen – beispielsweise bei wenig Lebenspunkten im Spiel.

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Über die Software von SteelSeries könnt ihr sieben Tasten frei mit Makros belegen. Der Sensor auf der Unterseite lässt sich zudem über vier Schrauben lösen und austauschen. Im Lieferumfang enthalten ist neben einem 180 Zentimeter langem Kabel mit Stoffummantelung auch ein 90 Zentimeter langes gummiertes Kabel. Der Preis für die SteelSeries Rival 700 liegt bei 110 Euro (UVP) – ziemlich hoch, aber wer auf einzigartige Funktionen nicht verzichten möchte, muss nun mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Auch wenn mich persönlich das OLED-Display sowie das „haptische Alarmsignal“ nicht überzeugen kann. Gerade die Vibrationen könnten nervig sein, wenn der Gegner in einem Shooter vor einem steht und man deswegen verzieht.

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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2 Kommentare

  1. Sehr geile neue Idee. Ob man das natürlich auch wirklich brauch ist eine andere Sache. ich denke aber gerade bei den Gamern wird es gut ankommen.

  2. Interessante Idee ! Mal schauen, wie sich das weiterentwickeln wird.

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