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Studie: Kriminalitätsrate sinkt beim Launch gewalthaltiger AAA-Games

Der Sonntag ist der Tag der Statistiken und Studien – bei uns zumindest immer mal wieder. Aktuell gibt eine Studie der Villanova- und Rutgers-Universität zu reden, denn wie die Uni-Menschen herausgefunden haben, sinkt in den USA die Kriminalitätsrate beträchtlich, wenn ein neuer Triple-A-Titel wie beispielsweise GTA 5 auf den Markt kommt.

Die beiden Universitäten Villanova und Rutgers haben zusammen eine Studie veröffentlicht, welche einen Zusammenhang zwischen der Kriminalitätsrate in den USA und den Verkaufszahlen von grossen Actionspielserien deutlich macht. In die Studie wurden unter anderem Videospiel-Verkaufszahlen sowie die Anzahl Morde und diejenigen schwerer Körperverletzungen aufgenommen. Ein Blick in die Statistik zeigt deutlich, dass die Menge an Verbrechen sinkt, wenn ein AAA-Titel beispielsweise aus der Reihe von GTA oder Call of Duty auf den Markt kommt. Einer der Autoren dieser Studie, Patrick Markey, will jedoch noch nichts von einem Kausalzusammenhang wissen wie er sagt, dies lasse sich erst mit weiteren Studien belegen. Einen reinen Vergleich zwischen den Zahlen aus den drei Statistiken machte man jedoch nicht. Markey spricht hier von Trends, die berücksichtigt wurden. So habe man beispielsweise die erhöhte Kriminalität im Sommer und die hohen Absatzzahlen von Videospielen zur Weihnachtszeit beachtet.

Spiele-Verkauf
Spiele-Verkauf
Tötungsdelikte
Tötungsdelikte
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Schwere Übergriffe

Eine richtige Erklärung gibt es jedoch nicht, eher einen möglichen Versuch. So besteht die grösste Gruppe von Gewaltverbrechern aus jungen Männern, welche ebenso zur Zielgruppe von Games wie Grand Theft Auto 5 oder Call of Duty: Advanced Warfare gehören. Mit vielen Millionen verkauften Einheiten landen die Spiele schlussendlich auch bei potenziellen Gewaltverbrechern und diese haben beim Launch eines solchen Titels schlicht und einfach nicht die Zeit und wohl auch nicht die Lust, ausserhalb des Spieles für Unruhe zu sorgen. Interessant finde ich diese Studie auf jeden Fall, hiess es in Vergangenheit doch stets, dass Titel wie Counter-Strike etc. gewaltsfördernd sind – nun kommt eine Studie, die den Kritikern von solchen Videospielen sozusagen den Mund vollstopft: GTA und Co. erhöhen also nicht automatisch die Gewaltbereitschaft junger Männer. Für mich selbst ist so was noch immer Einstellungssache, wer nicht zwischen Spiel und Realität unterschieden kann, sollte das Spiel bestenfalls in die nächste Ecke schmeissen. 😉

Quelle: Weebly Via: Polygon

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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