Tablets: Für wen sich die kleinen Flachrechner eignen

Das Konzept der Tablet-Computer existiert bereits seit 1993, allerdings wollte sich der Erfolg erst deutlich später einstellen. Erst 2010 gelang Apple mit dem auf iOS basierenden iPad der große Durchbruch, doch mittlerweile boomt der Tablet-Markt und es gibt diverse „Nachahmer“, welche ebenfalls ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. So wurden im ersten Quartal dieses Jahres fast 60 Millionen Tablets verkauft – Grund genug, um dem Hype einmal auf den Grund zu gehen und zu schauen, für wen sich der Flachrechner eignet.

Bei einem Tablet handelt es sich um einen tragbaren, flachen Rechner, welcher sich dank der unkomplizierten Handhabung gut für Nutzer eignet, die über wenig bis keine PC-Erfahrung verfügen. Anders als bei einem Laptop oder Netbook wird bei einem Tablet auf eine Tastatur verzichtet. Das Device lässt sich – genau wie ein Smartphone – mit den Fingern oder einem speziellen Stift (Stylo) via Touchscreen bedienen. Aufgrund des leichten Gewichts, seiner flachen Form und der verhältnismäßig geringen Größe (meist 7 bis 10 Zoll) kann der Tablet-PC problemlos in der Tasche bzw. dem Rucksack verstaut werden und eignet sich somit auch ideal für Leute, die beruflich oder privat viel unterwegs sind. Anders als bei einem Netbook verwenden Tablets meist ursprünglich für Smartphones entwickelte Betriebssysteme wie iOS und Android. Dies führt natürlich dazu, dass sich auf dem Gerät auch Apps nutzen lassen, was natürlich den Spaß- und Unterhaltungsfaktor in den Vordergrund stellt. Wer nun jedoch denkt, dass ein Tablet nichts anderes ist, als ein zu groß geratenes Smartphone, der irrt. Es gibt zwar Modelle, welche über die Möglichkeit zu telefonieren verfügen, jedoch werden diese meist als Phablets (oder auch Smartlets) bezeichnet.

Da die meisten Tablets mit HSDPA-Modulen ausgestattet sind, welche den mobilen Internetzugang ermöglichen, steht dem Konsum von Videos, Websiten oder auch E-Books nichts mehr im Wege. Ein weiterer Vorteil dieser mobilen Begleiter ist sowohl die lange Akkulaufzeit als auch die Tatsache, dass sie unmittelbar startklar sind, da sie nie komplett ausgeschaltet sind, sondern sich im Standby befinden. Da sich die Bedürfnisse von Nutzer zu Nutzer unterscheiden, gibt es verschiedene Gerätetypen, um allen Anforderungen gerecht werden zu können. Man sollte sich vor dem Kauf also gut überlegen, was man mit dem Device tun möchte und dementsprechend auf die dazugehörige Ausstattung achten.

Meiner Meinung nach ist ein Tablet eine sinnvolle Ergänzung zu einem Desktop-PC bzw. Laptop, da man beispielsweise bequem vom Sofa aus schnell etwas im Internet oder auf Social-Media-Plattformen wie Facebook nachschauen kann, während man gemütlich TV schaut – und das alles ohne erst seinen Rechner hochfahren zu müssen. Wer allerdings wirklich mobil an einem Computer arbeiten möchte, um beispielsweise Fotos und Videos zu bearbeiten, sollte wohl lieber auf ein anderes Gerät umsteigen, da ein Tablet kein Ersatz für ein Notebook ist. Auch sollte man bedenken, dass die Flachrechner bisher nur eine maximale Speicherkapazität von 128 GB haben und somit nicht ansatzweise an ihre großen Brüder heranreichen. Wer sich dennoch für den Kauf eines Tablets entscheidet und plötzlich vor dem Speicherproblem steht, kann zumindest bei Android-Devices, welche über einen USB-OTG-Slot verfügen, mit dem Anschluss einer externen Festplatte Abhilfe schaffen.

 

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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