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Tech Tats: Tattoos messen künftig verschiedene Körperfunktionen

Tech Tats könnten unser Leben schon in naher Zukunft deutlich erleichtern. Die Forscher von Chaotic Moon Studios arbeiten an diesem Körperschmuck mit Überwachungsfunktion schon seit längerer Zeit – nun gewähren sie uns einen Blick in die aktuelle Entwicklung.

Bei sogenannten Tech Tats (Abk. für Technology Tattoos) handelt es sich um temporäre Tätowierungen, die mit verschiedenen Sensoren versehen werden können. Entwickelt werden solche innovativen Tattoos von Chaotic Moon Studios – ein auf die Entwicklung neuer Technologien und Schnittstellen spezialisiertes US-Unternehmen. Das Team von Chaotic Moon Studios setzt bei den Tech Tats auf elektrisch leitfähige Farbe, welche die Überwachung der Vitalfunktionen des Körpers möglich macht.

We use a conductive material to connect the micro controller with a variety of sensors held within a flexible temporary tattoo format.

Ben Lamm, CEO von Chaotic Moon

Die Überwachung verschiedener Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck oder Körpertemperatur wird dabei deutlich einfacher und angenehmer. Über eine Smartphone-App können die von den Tätowierungen ermittelten Daten analysiert werden. Gleichzeitig lässt sich die Anwendung auch als Kommunikationsmittel mit dem Arzt nutzen, sodass bei der Überschreitung bestimmter Werte entsprechende Schritte eingeleitet werden können.

Die Forscher von Chaotic Moon sind allerdings bei Weitem nicht die Einzigen, die an smarten Tattoos arbeiten. So wurde beispielsweise schon mit einem Tattoo experimentiert, das mit Schweiß Energie für Gadgets liefern soll. Die Tätowierungen von Chaotic Moon befinden sich aktuell zwar noch in der Entwicklung, doch die Hoffnungen sind groß (und auch berechtigt), dass Tech Tats womöglich schon bald in der Medizin den Durchbruch schaffen.

Quelle: ChaoticMoon Via: Wired

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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