The Witcher 3: Tipps zu Quests, EXP, Bomben und mehr

The Witcher 3: Wild Hunt feiert in wenigen Stunden offiziell seinen Release und begeistert damit Tausende von Rollenspiel-Fans. In einer riesigen Fantasie-Welt trefft ihr auf Banditen, Intrigen, Bären, Barden und Monster, die sich euch bei der Schatzsuche, beim Erfüllen von Quests oder in Höhlen in den Weg stellen. Wir decken euch deshalb bereits zu Beginn mit einigen hilfreichen Tipps ein, die ihr während des Spielverlaufs einsetzen könnt.

Erfahrungspunkte / EXP

Umso mehr Erfahrungspunkte ihr in einem Rollenspiel erhaltet, desto mächtiger ist in der Regel euer Charakter. The Witcher 3 bietet in dieser Hinsicht keine Ausnahme – sobald ihr euch in der gigantischen Welt eingelebt habt, dürfte jedoch bald die Frage auftauchen, woher ihr am schnellsten Erfahrungspunkte erhaltet.

Die meisten XP erhaltet ihr eindeutig durch das Abschließen von Quests und das Erfüllen von Aufträgen. Wer gerne Monster tötet und farmen möchte, erhält zwar ebenso Erfahrungspunkte, doch ist die Ausbeute deutlich geringer, als mit den Quests. So ist es gerade zu Beginn wichtig, möglichst viele Quests freizuschalten und anzunehmen – mehr dazu im nächsten Abschnitt.

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Quests, Aufträge & Missionen

Bei The Witcher 3: The Wild Hunt liegt das Hauptaugenmerk eindeutig auf den Quests – logisch bei einem Rollenspiel. Viele Quests sind untereinander gar verknüpft, sodass ihr gewisse Aufgaben nur dann abschließen könnt, wenn ihr zuvor eine andere Quest erfüllt habt. Neben der Hauptquest gibt es in Weißgarten, Velen und Novigrad zahlreiche Nebenquests mit Geralt von Riva zu lösen.

Daher ist es lohnenswert, wenn ihr bereits am Anfang einen Blick auf die Weltkarte werft und euch zu den gelben Zettelsymbolen begebt. Dort findet ihr jeweils eine Anschlagtafel, die jede Menge Aufgaben für euren Hexer bereithält. Neben Wegweiser-Symbolen werden durch das Betrachten der Tafel auch Fragezeichen auf der Karte aufgedeckt – diese symbolisieren einen nicht erkundeten Ort oder ein unentdecktes Artefakt. Macht ihr euch auf den Weg zu diesen Fragezeichen, so werdet ihr dort neue Quests und Missionen erhalten, die sich oft parallel zur Hauptquest abschliessen lassen.

Besonders interessant sind in diesem Fall die „Orte der Macht“. Dort befinden sich von Monstern bewachte Runensteine, die euren Hexer stärken, sobald diese aktiviert werden – außerdem erhaltet ihr oben drauf noch einen Fertigkeitenpunkt – kleine Nebenquests, an denen ihr definitiv nicht vorbeilaufen solltet.

Bei Spielstart ist die Welt von The Witcher 3 mit verlassenen Bereichen übersät, beim Erkunden trefft ihr also automatisch auf Dörfer, Altare oder Stätten, die von Monstern besiedelt sind. „Bereinigt“ ihr diese Orte vom Monsterbefall, so kehren anschließend die ursprünglichen Siedler wieder an dieser Orte zurück. Haltet die Augen offen, denn darunter befindet sich immer mal wieder auch ein interessanter Händler.

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Schnellreise

Um in der Spielewelt schnell von A nach B zu reisen, empfiehlt sich das Freischalten von Wegweisern. Um diese zu finden, müsst ihr erst die Anschlagstafeln (gelbe Zettelsymbole) aufsuchen. Daraufhin werden in der Umgebung einige Wegweiser-Symbole angezeigt – sobald ihr euch dorthin begebt, könnt ihr zwischen den bereits bekannten Wegweisern innerhalb von Kürze hin- und herreisen. Doch vor allem zu Beginn empfehlen wir euch, von der Schnellreise nicht allzu oft Gebrauch zu machen, da ihr unterwegs am Wegrand immer wieder auf Schätze, Banditenlager oder Monster treffen werdet, die wertvolle Beute wie Handwerksmaterialien, Waffen, Rüstungsteile oder Kronen bei sich tragen.

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Geld verdienen

Kronen gelten als Hauptwährung in The Witcher 3 und sollten gerade zu Beginn mit dem Verkauf von Waffen und Rüstungsteilen an Händler vermehrt werden. Diese erhaltet ihr durch das Ausräumen von Kisten, das Töten von Gegnern oder als Questbelohnung. Reich wird man damit allerdings nicht, da die Händler nur ein begrenztes Budget bei sich haben – außerdem sind diese sehr wählerisch und kaufen euch nicht alles ab, was ihr loskriegen wollt. Das Finden neuer Händler, Tavernenwirte, Alchemisten oder Kräutersammler ist daher sehr wichtig, um die Items loszuwerden – doch solltet ihr diese tagsüber aufsuchen, da die meisten davon in der Nacht im Traumland schlummern.

Haltet auf eurer Monsterjagd zudem stets Ausschau nach Baumstämmen, die mit Moos bewachsen sind und frei herumliegen. Darauf werdet ihr mit etwas Glück Floren und Oren finden – eine spezielle Währung – die sich beim Bankier gegen Kronen umtauschen lässt.

Wer das Risiko nicht scheut und etwas Können mitbringt, kann sich auch bei einem Faustkampf bzw. einer Kneipenschlägerei versuchen. Solltet ihr gewinnen und davor bei der Wette auf euch selbst gesetzt haben, so scheffelt ihr ordentlich Geld. Dasselbe gilt auch bei Pferderennen, dies solltet ihr allerdings erst dann antreten, wenn ihr im Besitze eines ausdauersteigernden Sattels seid – so geht eurem Pferd nicht so schnell die Puste aus.

Ziemlich komplex geht es wiederum beim Kartenspiel „Gwint“ zu und her, dort erhaltet ihr beim Gewinn mit Glück eine seltene oder einzigartige Karte, 20 Kronen sowie diverse Handwerksmaterialien – dies erfordert allerdings einiges an Geschick und Taktik. Doch auch hier lässt sich vor allem später bei Turnieren einiges an Zaster gewinnen.

Beim letzten Punkt geht es nicht direkt um das Verdienen von Geld, sondern ums Sparen. Vermeidet es wenn immer möglich, dass Geralt Schaden erleidet und eure Rüstung dadurch an Haltbarkeit verliert. Denn die Reparatur der Rüstung geht ordentlich ins Geld – beim Ausweichen solltet ihr daher unbedingt auf das Timing achten, da der Gegner eurer Rüstung ansonsten trotz Ausweichmanöver zusetzt.

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Skills, Fertigkeiten & Zeichen

Von Anfang an sind sämtliche erlernbaren Fähigkeiten sichtbar. Lest euch am besten erstmals die Beschreibungen durch, um später euren Hexer individuell eurem Spielstil anzupassen. Zwar lassen sich die erlernten Fähigkeiten beim Händler in Novigrad mithilfe eines Tranks der Leerung zurücksetzen, doch dies schlägt mit stolzen 1.000 Kronen zu Buche.

Insgesamt sind die verschiedenen Talente und Fähigkeiten in fünf Hauptkategorien (Kampf, Zeichen, Alchemie, Allgemein und Mutagene) unterteilt. Am Anfang ist der Skill „Überlebensinstinkt“ von Vorteil, da ihr dadurch 500 Lebenspunkte zusätzlich erhaltet. Anschließend solltet ihr den Fokus hauptsächlich auf die Nahkampf-Skills legen, da der Nahkampf immer wieder erforderlich ist. Ebenso sollten auch physische Kampfskills für die Armbrust nicht vernachlässigt werden. Apropos Armbrust: Dort empfiehlt sich der Skill „Lichtreflexe“ womit die Zeit beim Zielen um bis zu 45 Prozent verlangsamt wird – bei fliegenden Gegnern ein entscheidender Vorteil. Auf die Kategorien Alchemie und Zeichen kann zu Beginn getrost verzichtet werden.

Doch beachtet, dass die erlernten Skills durch das Verteilen der Punkte nicht automatisch aktiv sind. Die geskillten Fertigkeiten müssen zuerst per Drag & Drop in den gewünschten Fähigkeitenslot gezogen werden, damit diese auch ihre Wirkung erzielen. Zu Beginn sind drei solcher Slots verfügbar, im späteren Spielverlauf werden immer mehr Slots freigeschaltet. Wer Fertigkeiten jedoch wahllos in die Slots verteilt, dem entgehen durch Mutagene hervorgerufene wichtige Zusatzboni. Mutagene gibt es in den Farben Rot (Kampf), Blau (Zeichen) sowie Grün (Alchemie). Wird nun ein rotes Mutagen mit einem Kampfskill kombiniert, so erhaltet ihr Boni auf eure Angriffskraft sämtlicher Fertigkeiten – es lohnt sich also, sich für die Fertigkeiten in The Witcher 3: Wild Hunt Zeit zu nehmen.

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Bombenbau

Mit den Bomben gibt es auch in The Witcher 3 wieder eine starke Fernkampfwaffe, mit denen ihr Gegner einfrieren, vergiften oder Schaden zufügen könnt. Der Einsatz vom Bomben kann in gewissen Kampfsituationen auf jeden Fall sehr hilfreich sein. Für gewisse Quests – Stichwort: Monsternester – wird zudem eine Kartäsche-, Samum- oder eine Tanzender-Stern-Bombe benötigt, um nach dem Töten der Gegner, deren Behausung in die Luft zu jagen.

Was die jeweiligen Bomben für Auswirkungen haben und welche Zutaten ihr dafür benötigt, seht ihr in der nachfolgenden Tabelle. Salpeter – eine der am häufigsten benötigte Zutat, bekommt ihr übrigens von einer Kräuterkundlerin, die sich westlich von Weissgarten in einer Hütte befindet.

Art der Bombe:Zutaten:Auswirkung:
Dimeritium-BombeSalpeter (5), Optima Mater (2)Blockiert magische Fähigkeiten von Gegnern / Wirkdauer: 15 Sekunden
KartätscheSalpeter (2), Kalzium Equum (2)Gegner im Explosionsradius erleiden Schrapnell- sowie Feuerschaden. Monsternester lassen sich damit zerstören. Physischer Schaden: 350, Silberschaden: 350, Feuerschaden: +5
NordwindSalpeter (1), Herzogwasser (1), Zerriebene Perle (1), Piment (2)Friert Gegner ein und erhöht den zugefügten Schaden bei eingefrorenen Feinden. / Wirkdauer: 4 Sekunden
SamumSalpeter (1), Schollkraut (2)Blendet gegner im WIrkungsbereich. Monsternester lassen sich damit zerstören.
Tanzender SternSalpeter (1), Schwefel (2)Setzt Gegner im Explosionsradius in Brand. Auch Monsternester können damit zerstört werden. Feuerschaden: +100 / Wirkdauer: 4 Sekunden
Verbesserter DrachentraumDrachentraum (1), Phosphor (1), Zaunrübe (1), Piment (1), Optima Mater (1), Stammelfords Staub (1), Mistelzweig (1)Gaswolke, die bei Entzündung explodiert, wird freigesetzt. Effekt verstärkt und Chance, Gegner zu verbrennen. Feuerschaden: +400 / Wirkdauer: 30 Sekunden
Überlegener TeufelsbovistEndriagenherz (1), Alchemistenpulver (1), Sewant-Pilze (2), Kalzium Equum (2), Rebis (1), Verbesserter Teufelsbovist (1), Ignatiablüten (1)Bei der Explosion wird eine Giftwolke freigesetzt (Verstärkter und verlängerter Effekt). Giftschaden: +100 / Wirkdauer: 30 Sekunden

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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Ein Kommentar

  1. Sehr guter beitrag Marco

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