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Total War: Rome 2 – Vorbestellungen 6 Mal höher als bei Shogun 2 und weitere Infos

Der Run auf den achten Teil der Computer-Strategiespielserie Total War scheint enorm zu sein. Demzufolge ist Total War: Rome 2 das bisher am häufigsten vorbestellte Strategiespiel in der bisherigen Seriengeschichte.



Das Strategiespiel könnte zu einem grossen Erfolg werden. Denn wie der Publisher Sega ankündigte, übertrifft die Anzahl an Vorbestellungen bisher alle Erwartungen bei Weitem. So soll die Anzahl an Bestellungen um das Sechsfache höher sein, als es bei Total War: Shogun 2 noch der Fall war. Erste Gameplay-Videos zeigen deutlich, dass Total War: Rome 2 tatsächlich das Zeug für ein super Strategiespiel haben wird. Das Spiel glänzt grafisch vor allem auch durch seine Detailgetreue. So sieht man beim näheren Heranzoomen etwa Wäsche zwischen den Häusern hängen; Einheiten, die über den Markt rennen oder Katapulte, die Steinbrocken in Richtung der feindlichen Stadt schleudern, während sich dicke Wolken über dem Schlachtgebiet breit machen. Da kann es schon mal passieren, dass sich der eine oder andere in die kleine Welt mit den vielen Spielereien verliebt.

Was ist neu in Total War: Rome 2?

Betrachtet man frühere römische Legionen, so waren dies nicht nur bloss namenlose Armeen, die durch das Land streiften. Jeder Feldzug besass seinen eigenen Namen plus Wappen, seine eigene Geschichte sowie einen General an der Spitze. Dieser Punkt wurde in Total War: Rome völlig ins Abseits gestellt. Im Nachfolger soll sich dies nun ändern und der Spieler kann neben der gesammelten Erfahrung auch sogenannte Traditionen, wie das Steigern der Kampfkraft von Fernkämpfer und Belagerungswaffen oder die Defensivarbeit von Nahkämpfer erlernen. Durch geschicktes Auswählen einer solchen Tradition lassen sich im späteren Spielverlauf Armeen zusammenstellen, die auf gewisse Fähigkeiten wie das Erobern bzw. Verteidigen einer Stadt spezialisiert werden können.

Anders als im Vorgänger bilden Generäle wieder das Rückgrat einer jeder Armee in Rome 2, welches sich thematisch in der Zeit des Römischen Reichs abspielt. Jede Armee braucht daher einen General, der die Männer durch das Schlachtfeld leitet. Wie die Armee selbst, gewinnen auch Generäle an Erfahrung dazu im Kampf, mit der sie wiederum spezielle Fähigkeiten erlernen können. So können sie beispielsweise die Schwächen in der Verteidigung einer Stadt erkennen oder Einheiten, die durch den Kampf ausgelaugt sind mithilfe von „Second Wind“ wieder anstacheln. Allerdings können Generäle auch negative Eigenschaften entwickeln, wenn man sie stets hinter der Front versauern lässt.

Neu dazu gekommen sind auch sogenannte Haltungen (Stances), von denen jede Armee jeweils eine von vier einnehmen kann. Diese verleihen entweder der Verteidigung einen Boni oder die Armee wird durch „Ambush“ fast unsichtbar für den Feind. Ausserdem lässt sich die Reichweite einer Armee erhöhen bzw. der aktuelle Standort plündern. Nachdem man eine Haltung mit einer Armee eingenommen hat, kann man diese allerdings für eine Runde nicht mehr bewegen oder einen Angriff durchführen.

Gebiete mit jeweils einer Hauptstadt wird es nicht mehr geben in Rome 2. Neu wird es Provinzen geben, die sich in bis zu vier verschiedene Regionen aufteilen. Die öffentliche Ordnung, Steuern sowie Nahrungsmittel werden dabei jeweils für eine Provinz gemeinsam verwaltet. Jede Region besitzt aber eine unterschiedliche Anzahl an Bauplätzen und Garnisonstruppen, die dort stationiert sind. Dank diesen Garnisonstruppen muss eine eroberte Stadt nicht mehr zwangsläufig durch Armeen beschützt werden. Die Qualität einer solchen Truppe sowie auch die Anzahl an verfügbaren Bauplätzen in einer Stadt, sind abhängig von der Stadtgrösse und der Lage, wo sich diese befindet. Sobald man eine ganze Provinz erobert hat, kommt man durch das Erlassen von sogenannten Edikten an spezielle Buffs, die unter anderem für eine bessere Wirtschaft sorgen oder den Handelsgewinn erhöhen.

Neue Infos zum Multiplayer

Neben den ganzen anderen Neuigkeiten stellten die Entwickler von The Creative Assembly zudem ein weiteres Video zum Strategiespiel ins Netz. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal beim Multiplayer-Modus des PC-Titels. Darin liefern sich Trish (Community-Coordinator) sowie Elliott (Multiplayer-Designer) ein heisses Duell zusammen ab. Das Entwicklerteam geht darin auch auf die interaktiven Kampagnenkarten ein, auf der eine Menge an Schlachtfeldern für Mehrspieler-Gefechte zur Auswahl stehen. Ferner stehen dem Spieler auch neue Schlachten-Arten und weitere Neuerungen gegenüber den Vorgängern zur Verfügung.

Release-Datum im September

Bereits am 3. September 2013 ist es soweit, dann erscheint der Strategie-Hit für den PC auf dem Markt.
 
Total War: Rome 2 Standard Edition sowie die Collector’s Edition lassen sich hier vorbestellen.
 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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