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Touchpico – Android-Projektor ermöglicht Touch-Steuerung auf Wänden

Mit dem Touchpico von Touchjet soll dem Nutzer eine – zumindest für diese Geräteklassengröße – völlig neue Bedienmöglichkeit zur Verfügung stehen – anstatt die Steuerung wie bisher üblich umständlich am zu projezierenden Gerät (Computer, Laptop usw.) vorzunehmen, erfolgt die Navigation mittels eines speziellen Stifts direkt an der Wand.

Hat man bisher einen Mini-Beamer eingesetzt, so musste man die Steuerung bislang immer direkt am visuellen Ausgabegerät vornehmen – doch damit soll nun dank einer innovativen Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo hoffentlich bald Schluss sein. Der kleine Projektor von Touchjet basiert auf Android und kann anders als andere herkömmliche Pico-Projektoren mithilfe eines Spezialstifts die Projektionsfläche in ein interaktives Whiteboard verwandeln.

Da der Stift mit einem Infrarotsender ausgestattet ist, werden Touchbefehle, die über die Projektionsfläche erteilt werden, direkt an das Android-Gerät übermittelt. Hierfür ist keine spezielle Leinwand nötig, da die Steuerung auch an einer normalen Wand erfolgen kann. Der Mini-Projektor in Hosentaschengröße erkennt allerdings nur den Stift und nicht die Hände des Nutzers, somit ist eine Multitouch-Eingabe nicht möglich.

Der Touchpico hat eine Helligkeit von 80 Lumen was zugegebenermaßen nicht sonderlich viel ist, doch für einen Vortrag sollte dies locker ausreichen. Auch die Akkulaufzeit ist mit einer knappen Stunde eher für Präsentationen ausgelegt und weniger für das Anschauen von Filmen. Neben der deutlich geringeren Helligkeit als ihren größeren und teureren Brüder sollte man auch bedenken, dass die Auflösung von Pico-Projektoren nicht gerade die beste ist. Wie hoch diese beim Touchpico ausfällt, wissen wir leider nicht, da der Hersteller hierzu noch keine Angaben gemacht hat.

Obwohl die Projektfinanzierung noch 29 Tage dauert, wurde das anvisierte Ziel von 55.000 USD  zum Zeitpunkt des Artikelschreibens erreicht, damit ist der Pico-Projektor von Touchjet ein voller Erfolg. Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo können sich Interessierte den kleinen Projektor noch für 350 US-Dollar sichern, im Handel soll der Touchpico später dann rund 500 US-Dollar kosten.

Quelle: Indiegogo Via: Golem

 

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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Ein Kommentar

  1. Ja, aber ich denke, wenn der Preis stimmt ist das für Menschen die viele Präsentationen halten sicherlich eine alternative. Einen Stromanschluss hat man ja auch in den meisten Räumlichkeiten. Was ich mir noch gut vorstellen könnte, wären solche kleinen Beamer in Schulen. Der Lehrer, der ihn gerade braucht nimmt ihn aus dem Lehrerraum mit und nach dem Unterricht wieder zurück.

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