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Watch Dogs: Cheats, Tipps und Tricks zum Action-Adventure-Hit

Nach langem Warten ist es endlich so weit und Watch Dogs ist seit vorgestern erhältlich. Auch wenn die Uplay-Server derzeit noch mit Problemen zu kämpfen haben, wollen wir euch in diesem Artikel einige Tipps und Tricks zum Open-World-Hit zeigen.

„Was lange währt, wird endlich gut“ – Diesen Gedanken hatte wohl Ubisoft, als der Entwickler und Publisher den Release des bereits auf der E3 2012 vorgestellten Watch Dogs immer wieder verschob. Ursprünglich sollte der Action-Adventure-Titel zum Launch der beiden Next-Gen-Konsolen erscheinen, doch obwohl die November-Build schon ziemlich gut aussah, fehlten ihr noch wichtige Details und so entschied sich Ubisoft dazu, das Erscheinungsdatum auf 2014 zu verschieben. Nun ist es endlich so weit und das lange Warten hat ein Ende! Leider erging es Watch Dogs nicht anderst als beispielsweise Sim City und GTA 5 und so brechen die Server der Spieleplattform Uplay auch aktuell noch unter dem riesigen Ansturm zusammen. Wir gehören ebenfalls zu den Server-Quälern und auch wenn es uns bislang meist nur möglich ist, Watch Dogs offline zu zocken, wollen wir euch einige Tipps und Tricks des Open-World-Klassikers zeigen.

Tipps und Tricks

Da es sich bei Watch Dogs um ein Open-World-Game handelt, solltet ihr euch die Zeit nehmen, um Chicago zu erkunden. Neben dem Ausspionieren von Passanten und dabei mögliche Verbrechen aufdecken, könnt ihr auch etliche Geschäfte betreten und euch mit neuen Items wie beispielsweise Waffen eindecken. Weiterhin gibt es noch jede Menge Zufallsereignisse, die ihr beim Gang durch die Straßen entdeckt. Außerdem sollen einige Mini- und Glücksspiele für Abwechslung sorgen und im besten Fall den Geldbeutel füllen.

  • Smartphone: Das Smartphone ist Aidens ultimative „Waffe“, da er sich mithilfe dessen in Systeme hacken und für Chaos sorgen kann. Zückt er im Spielverlauf sein Smartphone und aktiviert den Profiler, so werden ihm Datenflusslinien angezeigt. Dank des ctOS-Überwachungssystems, welches Daten über jeden Bürger sammelt, und seinen Hacking-Künsten ist es unserem Protagonisten auch möglich, diese Daten abzufangen. Im Vorbeilaufen kann er dadurch Passanten scannen und erhält Infos über Name, Alter, Beruf, Verdienst und Gewohnheiten der entsprechenden Person. Interessant hierbei sind vor allem Personen, die einen blauen Rahmen um die Informationsanzeige haben, da dies auf etwas Besonderes hindeutet, wie ein gut gefülltes Bankkonto; einen Verdächtigen, der plant ein Verbrechen zu begehen, neues Futter für eure Musiksammlung oder aber ein neues Fahrzeug, welches ihr euch dann mittels der AutoAufAbruf-App ordern könnt. Sobald euch also ein solcher Charakter über den Weg läuft, solltet ihr euch die Mühe machen, diesen zu hacken. Falls ihr einen Bürger um einige Dollar erleichtern solltet, so könnt ihr diese später an einem Geldautomaten abholen. Ihr könnt die Summe eurer Kontodiebstahl-Beute erhöhen, indem ihr den dementsprechenden Skill im Fähigkeitsbaum skillt und so schneller an ein ordentliches Kapital gelangen.
  • Hacken: Da hacken einen wesentlichen Teil in Watch Dogs darstellt, solltet ihr Aidens Hobby nicht vernachlässigen. Durch das gezielte Einsetzen seiner Hacking-Künste kann Aiden sogar die ein oder andere Schießerei vermeiden, indem er beispielsweise Verteilerkästen oder Druckluftventile hackt und seine Gegner durch die daraus resultierende Explosion ausschaltet oder aber Ablenkungsmanöver durch das Hacken sonstiger Gegenstände startet und sich so ungesehen vorbeischleichen kann. Möchte man Profiler-Skills wie beispielsweise den unten aufgeführten Blackout ausführen, sollte man den Akkustand des Smartphones im Auge behalten, da die Aktivierung der Apps auf Akkuleistung verbraucht (Blackout: 100%; Brücken heben/senken 25%; Jam Coms 50%; Aktivieren des Lifts: 25%; Bedienung der Ampelanlage: 25%).
  • Blackout: Mithilfe der Blackout-App kann Aiden die gesamte Elektronik in einem bestimmten Umkreis abschalten, was sich in als sehr nützlich erweisen kann, wenn man von der Polizei bei einer wilden Verfolgungsjagd in die Enge getrieben wird oder aber auch, wenn man in einem Kampf dem Gegner wortwörtlich das Licht ausknipst – in der Dunkelheit kann er nichts mehr sehen und für euch ist es die ideale Gelegenheit, um ihn niederzuknüppeln.
  • Jam Coms: Mit der App Jam Coms kann Pierce Telefonanrufe unterbrechen und so beispielsweise Passanten daran hindern, die Polizei über eure Anwesenheit oder gesetzeswidrige Taten informieren.
  • Fahndungssystem: Sobald ihr durch gesetzeswidrige Aktionen auffällig werdet, ruft ein Passant die Polizei, welche daraufhin die Gegend nach euch abscannt. Sollte sich die gelbe Leiste dann füllen, ist die Jagd auf unseren charmanten Hacker eröffnet. Hierbei kennen die Gesetzeshüter keine Gnade und fahren, je nachdem wie voll die Anzeige unten rechts ist, immer härtere Geschütze auf. Sobald ihr drei Balken auf eurer Fahndungsleiste habt, bekommt das Chicago Police Department Luftunterstützung von einem Polizei-Helikopter, habt ihr fünf Fahndungspunkte, so rücken zusätzlich mehrere Spezialeinheiten an und eine erfolgreiche Flucht gestaltet sich immer schwieriger. Falls ihr keine Lust auf das Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei habt, so müsst ihr lediglich verhindern, dass Passanten die Gesetzeshüter informiert. Dies könnt ihr beispielsweise durch das Einsetzen von Jam Coms erreichen oder aber indem ihr ihnen ihr Smartphone aus der Hand reißt und es anschließend auf den Boden werft.
  • Rufsystem: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert“ – Dieses Sprichwort trifft auf Watch Dogs zumindest nicht zu, denn ein negativer Ruf führt dazu, dass Aiden häufiger bei der Polizei verpfiffen wird, sobald Menschen ihn entdecken. Auch gibt es bei einem schlechten Ruf immer wieder Fernsehdurchsagen über den „mysteriösen Rächer“, die euch verraten können. Euer Ansehen bei den Bürgern und somit auch euer Ruf sinkt, wenn ihr Passanten verletzt oder diese gar tötet. Auch das Töten von Polizisten fördert nicht gerade euer Ansehen, daher ist es ratsam, diese besser mit dem Knüppel auszuschalten oder lediglich ins Bein zu schießen. Um euren Ruf zu verbessern, müsst ihr in guter Pfadpfinder-Manier gute Taten vollbringen. Dies bedeutet zwar nicht, älteren Mitmenschen beim Überqueren der Straße zu helfen oder Kekse zu verkaufen, sondern dabei helfen, die Kriminalität in Chicago zu senken, indem ihr beispielsweise Gang-Verstecke aushebt oder Zufallsverbrechen verhindert. Sowohl Gang-Verstecke als auch Konvois werden auf der Karte markiert, während ihr Zufallsverbrechen beim Scannen der Passanten entdeckt. Wenn der Profiler euch Opfer und Täter anzeigt, wartet ab bis die Bedrohung so hoch steigt und das ctOS euch vorschlägt einzugreifen. Allerdings solltet ihr vermeiden den Täter zu erschießen, da sonst euer Ansehen sinkt und die Belohnung geringer ausfällt. Ihr solltet also lieber auf die gewaltfreiere Methode zurückgreifen, dem Täter hinterherrennen und ihn mit einem gezielten Rammangriff zu Fall bringen.
  • Verfolgungsjagden: Das Hacken des ctOS-Systems macht sich auch bei Verfolgungsjagden bezahlbar. Ihr könnt euch beispielsweise in die Ampelanlage hacken und so ein Verkehrschaos anrichten oder durch das Steuern von Pollern und Brücken andere Fahrzeuge daran hindern, euch zu folgen. Die Fähigkeit, sich in die Ampelanlage zu hacken, steht euch bereits zu Beginn zur Verfügung, während das Steuern von Pollern und Brücken erst durch die Verteilung von Skillpunkten im Fähigkeitsbaum freigeschaltet werden muss. Auch ist es empfehlenswert oft abzubiegen, statt lange Strecken geradeaus zu fahren, um eure Verfolger abzuhängen. Eine andere Möglichkeit ist, sich in Garagen oder Ähnlichem vor den Gesetzeshütern zu verstecken. Falls bereits mit einem Heli nach euch gefahndet wird, ist es ebenfalls ratsam, sich in einer Garage oder einem Tunnel zu verstecken und zu warten, bis die Polizei eure Spur verloren hat. Die Fähigkeit „Helikopter-Abschaltung“ im „Hacken“-Skilltree kann sich auch als wahrer Lebensretter erweisen, muss aber ebenfalls erst erlernt werden. Sobald ihr den weißen Kreis auf der Minimap verlassen habt, ist die Flucht geglückt.
  • ctOS-Türme: Da gewisse Hackingfähigkeiten wie die Profiler-App unserem Helden von Anfang am Anfang noch nicht komplett zur Verfügung stehen ist es ratsam, zunächst die Kontrolle über Chicago zu erlangen. Um dies zu tun, stehen in jedem Stadtteil ctOS-Türme, in die ihr euch hacken müsst. Sobald ihr dies getan habt, schaltet ihr den Zugang zum ctOS-Überwachungssystem frei und habt somit auf die Profildaten der Bürger im entsprechenden Stadtviertel Zugriff. Ebenfalls sind dann alle Collectibles und Minispiele einsehbar.
  • gepanzerte Gegner: Wie es der Name bereits vermuten lässt, ist diese Art von Gegner ziemlich resistent gegenüber Schusswaffen. Daher bietet sich hierbei der Einsatz von Granaten oder dem Granatwerfer an.
  • Chaos stiften: Bei Verfolgungsjagden könnt ihr auch Kriminelle und Polizei zueinander locken, sodass ihr in dem entstandenen Chaos gut untertauchen könnt.
  • Blume Corporation: Solltet ihr mit eurem Profiler jemanden entdecken, in dessen Informationsanzeige „Hat Verbindung zu Blume“ steht, so seid ihr auf einen Agenten der Organisation, welche das ctOS entwickelt hat, gestoßen. Wenn ihr diese Person nun hackt, wird der Agent anschließend die Blume Corporation informieren und ein Kopfgeld auf euch aussetzen – was im Klartext bedeutet, dass nun Kopfgeldjäger (andere Spieler) hinter euch her sind. Dies könnt ihr nur verhindern, indem ihr euch beispielsweise wieder den Jam Coms bedient oder aber dem Blume-Agenten sein Smartphone abnehmt.
  • ctOS Companion App: Mit der ctOS Companion App für iOS und Android steht euch ein interessantes Feature zur Verfügung, da ihr mit dieser die Möglichkeit habt, euch mit den PC-Spielern zu messen, indem ihr das Betriebssystem von Chicago übernehmt. Positiv ist auf jeden Fall, dass man nicht im Besitz von Watch Dogs sein muss, um gegen PC-Spieler antreten zu können, sondern lediglich einen Uplay-Account besitzen muss. Da die Applikation derzeit ebenfalls mit den Ubisoft-Serverproblemen zu kämpfen hat, ist es uns leider noch nicht möglich diese selbst zu testen und so werden wir euch die Anwendung wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt separat vorstellen.

Cheats

Schlechte Nachrichten, für all diejenigen, die hoffen durch Cheats Spielvorteile zu erhalten: Bereits im letzten Monat teilte Jonathan Morin auf Twitter mit, dass es keine Cheats für Watch Dogs geben werde. So haben Fans also keine Möglichkeit, durch die Eingabe bestimmter Codes an Waffen, Munition, Autos oder sonstige Gegenstände zu kommen. Weitere Recherchen ergaben, dass es lediglich einen Cheat für amerikanische Spieler gibt, mithilfe dessen sie eine kostenlose MP-412 Waffe erhalten.

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Falls ihr noch weitere Tipps und Tricks zu Watch Dogs habt, könnt ihr gerne die Kommentar-Funktion nutzen und diese mit uns teilen oder uns einen Tipp senden.

 

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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