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World of Warcraft: Zusammenlegung der Server

Das ehemals sehr populäre Online-Rollenspiel World of Warcraft verzeichnet einen starken Abonnement-Rückgang. So ist die Zahl der Spieler auf weltweit 7,7 Millionen gesunken. Damit sich die Spieler auf bestimmten Servern nicht so allein fühlen, kündigt Blizzard nun an, mehrere Server miteinander zu verbinden.



Wenn MMORPGs nicht mehr so gut laufen und die Spielerzahlen immer weiter abnehmen, liegt die Lösung für die Betreiber meist nur in einem Server-Merge. Dieser Zusammenschluss der Server bietet zwei wesentliche Vorteile. Zum einen können durch die Abschaltung der nun nicht mehr benötigten Server Kosten eingespart werden und zum anderen werden so ausgestorbene Server zu neuem Leben erweckt. Auch das einst so beliebte World of Warcraft kämpft mit stark zurückgehenden Spielerzahlen. Einst zählte das Online-Rollenspiel mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz jährlich zu den lukrativsten Unterhaltungsmedien. World of Warcraft hielt sogar den Guiness-Weltrekord für das beliebteste Multiplayer-Online-Rollenspiel. Zu Spitzenzeiten hatte das Spiel sogar weltweit über 12 Millionen Abonnenten, die durch die Welten von Azeroth streiften. Mittlerweile ist die Anzahl der WoW-Spieler jedoch wieder auf 7,7 Millionen gesunken. Doch trotz der Abonnements-Einbrüche hat Blizzard nicht vor, die Server einfach abzuschalten. Stattdessen kündigt der Entwickler für Update 5.4 sogenannte „Verknüpfte Realms“ an. Dies ist nichts anderes als ein weiterer Ausdruck für eine Verknüpfung der Server. Im Klartext sollen also zwei oder mehrere Welten zusammengelegt werden, um so den leeren Servern wieder neues Leben einzuhauchen. Die Spieler haben so die Möglichkeit, neue Spieler kennenzulernen und sich neuen Gilden anzuschließen – ganz ohne neu anzufangen und auf den mühsam und mit viel Herzblut hochgezogenen Charakter verzichten zu müssen. Bislang steht noch nicht fest, welche Realms miteinander verbunden werden. Es steht jedoch bereits fest, dass Realms nur mit anderen Realms desselben Typs miteinander verknüpft werden, also PvP mit PvP, PvE mit PvE und RP mit RP. Auch was doppelt vorhandene Namen angeht, hat sich Blizzard etwas einfallen lassen. So müssen sich Spieler keinen neuen Namen aussuchen, sondern an bestimmten Stellen wie dem Chatsystem soll die ursprüngliche Heimatwelt des Spielers angezeigt werden. Blizzard hat auf der offiziellen Webseite ein kurzes FAQ zusammengestellt, das die wichtigsten Fragen beantwortet. Ein genaues Datum für die verknüpften Realms steht noch nicht fest. Die Entwickler rechnen jedoch damit, dass es einige Zeit nach der Veröffentlichung von Patch 5.4 geschehen soll.

Quelle: eu.battle.net

Über Nicole Winkler

Nicole ist eine der Mitgründerin von TechnologieJunkies. Heimliche Leseratte und Liebhaberin guter Filme und Serien. Mag Animes, Sushi und ist Fan der Kassel Huskies. Interessiert sich für das Gaming und allerlei technische Spielereien. Ursprünglich a bayrisches Madl, lebt und bloggt nun jedoch im schönen Kassel.

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Ein Kommentar

  1. Ich hatte etwa 1 1/2 Jahre WoW gespielt, muss auch zugeben, dass es kein vergleichbares MMORPG gibt, welches so viel Spaß macht.
    Trotzdem habe ich mich dagegen entschieden und aufgehört.
    Bereuen tue ich es nicht, da ich keinen Zwang mag, der mich zum Spielen bringt (monatliches Abo).

    Grüße von
    John

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