Xiaomi Mi Pad 2: 7,9 Zoll Tablet mit Unibody-Metallgehäuse vorgestellt

Wer gedacht hatte, das Jahr wäre im Bereich der Technik-Neuvorstellungen bereits zu Ende, der wurde nun von Xiaomi eines Besseren belehrt. Das chinesische Unternehmen hat nämlich neben einem neuen Smartphone namens Redmi Note 3, mit dem Mi Pad 2 auch ein neues Tablet vorgestellt, das wahlweise mit dem hauseigenen Betriebssystem MIUI 7 oder Windows 10 angeboten wird.

Die zweite Generation des Mi Pad 2 von Xiaomi kommt in einem Gehäuse aus Metall und in den Farben Dunkelgrau oder Champagner Gold daher. Das Mi Pad 2 verfügt über ein 7,9 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel (324 ppi). Betreffend Hardware-Ausstattung befindet sich im Innern ein im 14nm-Verfahren gefertigter Intel Atom X5-Z8500-Prozessor, mit vier Airmont-Kernen, deren Taktfrequenz bei maximal 2,24 GHz liegt. Der Intel-Prozessor ersetzt damit den im Vorgänger vorhandenen Tegra K1 von Nvidia. In puncto Arbeitsspeicher werden 2 GByte geboten, der interne Speicher wird mit 16 bzw. 64 GByte bemessen – einen microSD-Slot scheint es keinen mehr zu geben. Die rückseitige Kamera des Xiaomi Mi Pad 2 löst mit 8 Megapixel auf, frontseitig befindet sich eine 5 MP Cam. Der fest verbaute Akku soll laut Hersteller mit seiner Kapazität von 6.190 mAh eine Laufzeit von bis zu 12,5 Stunden ermöglichen. Ferner verbaut Xiaomi auch den neuen USB Typ C-Port in das Tablet.

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Beim Betriebssystem setzt der chinesische Hersteller auf die hauseigene MIUI 7-Benutzeroberfläche, bietet als Alternative jedoch auch Windows 10 an. Die Preise des 200,4 x 132,6 x 6,95 Millimeter großen und 322 Gramm schweren Xiaomi Mi Pad 2 liegen weit unten, sodass man ohne lange zu überlegen von einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis sprechen kann. So verlangt Xiaomi für das 16-GByte-Modell umgerechnet etwa 150 Euro, für die 64-GByte-Version müssen wiederum rund 190 Euro hingeblättert werden. In China wird das Gerät voraussichtlich am 27. November 2015 auf den Markt kommen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz dürften wir das Tablet wohl lediglich als Import-Ware bestaunen dürfen.

Via: Hugo Barra (Facebook)

 

Über Marco Kraus

Marco ist einer der Mitgründer von TechnologieJunkies. Ist enthusiastisch veranlagt, wenn es um technische Dinge geht. Begeistert sich stets für Neues, ist tierlieb und hat sich das Gaming seit dem SNES-Zeitalter zum Hobby gemacht. Wohnt, arbeitet und bloggt in der schönen Schweiz im Raum Basel. Spenden für den morgendlichen Kaffee sind gerne gesehen.

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